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Published on, Wednesday 14 October 2020 News


Optimale Gestaltung der Unternehmensnachfolge

ÜBERBLICK

Sie haben Ihr Unternehmen erfolgreich aufgebaut und mit Weitsicht und Kompetenz geführt. Doch irgendwann ist es an der Zeit, sich zurückzuziehen oder Ihren Betrieb auf den Fall Ihres Ablebens vorzubereiten.

Hier gilt es, Liquidität für die Nachfolge zu sichern und das Ruder den Richtigen verlässlich in die Hand zu geben.

Unter rechtlichen, strategischen und steuerlichen Gesichts-punkten gestalten wir Lösungen in der Generationennachfolge – unabhängig davon, ob es eine Übertragung durch Schenkung, Vererben oder Verkauf ist.

LOUVRE Insurance Distribution steht Ihnen mit erfahrenen Partnern in den Bereichen der steuerlichen Optimierung als auch der gesellschafts-, familien- und erbschaftsrechtlichen Strukturierung optimiert mit flexiblen Versicherungslösungen und maßgeschneidertem Versicherungsschutz  zur Verfügung.

FIRMEN ERFOLGREICH ÜBERGEBEN MIT DER SWISS LIFE - GENERATIONS (GERMANY) POLICES

Fast jeder zweite potenzielle Übernehmer hat nach einer Untersuchung der DIHK Schwierigkeiten, die Unternehmens-nachfolge finanziell zu stemmen. Zu nennen sind hier Finanzierungsfragen beim Kauf und die mögliche Gefährdung der Liquidität beim Unternehmensübergang durch Pflichtteils

(-ergänzungs-) Ansprüche und anfallende Erbschaftsteuer-zahlungen. Dabei haben Unternehmen aus den  unterschiedlichsten Gewerben stille Reserven im Unternehmen sowie auch Liquiditäten auf Bankkonten, welche jedoch für die typischen Finanzierungsherausforderungen bei der Nachfolge  nicht ausreichen.

Steuerliche Belastungen bei der Unternehmensnachfolge

Die Steuerwirkungen der Erbschaftssteuer sowie der Einkommenssteuer sind regelmäßig die Hauptkomponenten der Steuerbelastung bei der Unternehmensnachfolge. Schenkungssteuer fällt grundsätzlich bei lebzeitigen Vermögensübertragungen an, insbesondere im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge. Erbschaftssteuer wird dagegen beim Erwerb von Todes wegen ausgelöst.

Einkommenssteuerwirkungen können sich im Zusammenhang mit Ausgleichszahlungen  und der Aufdeckung stiller Reserven ergeben.

Steuerliche Belastungen sollten bei jeder Nachfolge frühzeitig in die Planung und Entscheidungsfindung einbezogen werden, da so die Möglichkeiten einer steueroptimierten Vermögensnachfolge bestmöglich genutzt werden können.

GELUNGENE UNTERNEHMENSNACHFOLGE DANK INTELLIGENTER FINANZIERUNG

Bei den individuellen Vorsorgelösungen der LOUVRE Insurance Distribution aus Luxembourg handelt  sich um eine maßgeschneiderte Vermögensverwaltung (professionelle Verwaltung durch einen spezialisierten Vermögensverwalter nach Wahl)  mit dem hohen Versicherungsschutz einer Lebensversicherung (bis zu 46.750.000.- €). Die Erben übertragen ihr Liquiditätsrisiko an einen Versicherer und profitieren so von einer lebenslangen Absicherung. Zu Beginn wird der Risikoschutz sehr hoch angesetzt. Da gleichzeitig Kapital aufgebaut wird, sinkt der benötigte Risikoschutz im Laufe der Jahre und Jahrzehnte. Versicherungsnehmer sind die Erben sowie auch gleichzeitig die Begünstigten; der Erblasser ist die versicherte Person. In dieser Konstellation ist die Auszahlung der Versicherung im Todesfall nach derzeitiger Rechtslage einkommenssteuer- und erbschaftssteuerfrei.

Die künftigen Erben zahlen bei diesem Modell die Prämien. Nicht immer werden sie diese jedoch aus dem laufenden Einkommen bestreiten können. Dann kann der Erblasser die notwendigen Summen dem liquiden Unternehmensvermögen entnehmen, um diese den Nachkommen im Rahmen einer Unternehmensfinanzierung bereitzustellen. Letztere können die Prämie auch über eine Fremdfinanzierung (Hausbank, KfW, usw.) bzw. über spezielle Gründungsprogramme von Förderbanken finanzieren. 

Auf diese Weise stehen die erforderlichen Mittel zur Verfügung, ohne dass Vermögensbestandteile verkauft werden müssen. So steht das erforderliche Kapital zur Übernahme jederzeit und lebenslang in der erforderlichen Höhe zur Verfügung und  zwar völlig unabhängig davon, wann der Versicherungsfall eintritt.

FALLBEISPIELE SWISS LIFE - GENERATIONS (GERMANY) POLICE

Grundsatz: Gesellschaftsrecht geht vor Erbrecht

  • Gesellschaftsrechtliche Nachfolgeklauseln in Personen-gesellschaften
  • Gesellschaftsrechtliche Nachfolgeklauseln in Kapital-gesellschaften

DAS BEISPIEL ABTRETUNGSKLAUSEL BEI KAPG

  • In der Satzung kann keine Sondererbfolge zugunsten einer bestimmten Person erfolgen
  • Der Gesellschaftsanteil des verstorbenen Gesellschafters muss über eine erbrechtliche Regelung (Testament oder gesetzliche Erbfolge) erfolgen
  • In der Abtretungsklausel kann festgelegt werden, an wen der per Erbfolge übergegangene Gesellschaftsanteil abgetreten werden muss
  • Die Abtretung bedarf der notariellen Beurkundung
  • Den weichenden Erben steht ein Abfindungsanspruch zu
  • Abfindungsanspruch der weichenden Erben (Bewertung zum Nennwert für die ErbSt)
  • Falls Abfindung < Steuerwert der anwachsenden Beteiligung: unentgeltliche Bereicherung der Gesellschafter (Privilegierung von Produktivvermögen) 
  • Erben zahlen ESt auf die stille Reserve =  Abfindung abzgl. Anschaffungskosten KapG-Anteil  → es gilt das Teileinkünfteverfahren

ABRTRETUNGSKLAUSEL BEI KAPG

Die folgende Formulierung lässt auf eine Abtretungsklausel schließen:

„Soweit der oder die Erben eines Geschäftsanteils weder Mitgesellschafter noch (leibliche oder adoptierte) Abkömmlinge des verstorbenen Gesellschafters sind, kann die Gesellschaft innerhalb einer Frist von (...) Monaten seit dem Erbfall verlangen, dass der Geschäftsanteil auf einen Mitgesellschafter oder einen von den Gesellschaftern bestimmten Dritten übertragen wird“.

Für weiter Informationen rüfen Sie Herrn Stefan Fank unter +352 691 910 522 s.fank@louvre.lu